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| Dienstag, den 28. September 2010 um 14:20 Uhr | |||
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Filmland Marokko: Großes Kino aus dem Orient
Das Herz der marokkanischen Filmindustrie schlägt in Ouarzazate: Hier liegen die Atlas Film Studios, die Mohamed Belghimi 1983 eröffnete und damit die Karriere Marokkos als Filmland in Schwung brachte. Die tibetische Klosterschule, in der Teile für „Kundun“ gedreht wurden, befindet sich hier in der Nachbarschaft des Sklavenmarkts aus dem Film „Gladiator“ oder den Kulissen von „Asterix und Kleopatra“. Rund 30 Kilometer entfernt liegt das UNESCO geschützte Dorf Ait Benhaddou, wo Filme wie „Sodom und Gomorrha“ oder „Gladiator“ entstanden. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kasbahs Marokkos sind einige der Lehmbauten heute wieder bewohnt. Vor allem der zentrale Platz Marrakeschs versprüht den Zauber Hollywoods. Auf dem Djemaa el-Fna verliebte sich Kate Winslet in „Marrakesch“ in einen Straßenakrobaten und Hitchcock kürte den Ort als Schauplatz eines Mordes in „Der Mann der zuviel wusste“. Auch die Hafenstadt Essaouira mit ihren weiß gekalkten Häusern und den blauen Fensterläden stand auf der Beliebtheitsskala von Orson Welles ganz oben: Hier drehte er seinen Film „Othello“. Auch der deutschen Kinobranche ist dies nicht entgangen und so entstand 2007 „Fata Morgana" mit Matthias Schweighöfer und Marie Zielcke. Marokkos wichtigster Badeort Agadir mit seinen kilometerlangen Stränden ist Ausgangspunkt des Thrillers. Das Pärchen mietet hier seinen Jeep, der dann in der Wüste liegen bleibt. Ein Fremder bietet seine Hilfe an und will sie zurück nach Agadir begleiten, doch die Fahrt führt ins Ungewisse. Preisbeispiel Informationen und Buchungen in über 10.000 Partnerreisebüros, unter Telefon 01805 - 38 45 00 (0,14 € / Min aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 €/Min. aus dem Mobilfunk)
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